Decimation: The 198 TPB
DECIMATION REVIEWS
Written by David Hine, pencils by Jim Muniz (Marvel). Deutsch: "X-Men Sonderheft 7: 198" (PaniniComics Deutschland, 10.8.2006).

Entgegen allen, die Deadly Genesis zur Decimation-Hauptserie erklären, ist es in Wahrheit THE 198, die den Kern des Events auf den Punkt bringt. Zwar hat Deadly Genesis die Aufmerksamkeit mehr als verdient, dank des

1. THE 198 ist im Grunde der legitime Nachfolger der Reihe District X, die während HoM als MUTOPIA weiter- und scheinbar zu Ende geführt wurde. Eine hervorragende Serie, in der Bishop mit einem Polizisten zusammen, kein Mutant, X-Fälle bearbeitete. Grandioses Storytelling war hier garantiert und der rote Faden wurde verkörpert durch einen geheimnisvollen, älteren Herrn mit Bogart-Hut und Trenchcoat, und mit sehr mächtigen Fähigkeiten, Mister M. Eben dieser Herr taucht in 198 auch im Institut auf und übernimmt wie schon im Vorgänger sehr schnell eine Hauptrolle.
2. Ähnlich wie Generation M greift The 198 tief in die Kiste der X-Serien und holt verschollene Personen und Ereignisse wieder nach oben. Die Ausgangssituation scheint bedrohlich in Richtung Days of Future Past zu treiben. Dann sehen wir Magma und Empath wieder, deren „Beziehung“ seinerzeit in den New Mutants begann, als Emma Frost noch Leiterin der Massachussetts Academy war, und die hier einen wesentlichen Teilstrang abgibt. District X hatte ich ja schon erwähnt und zwischen den Zelten, in denen die 198 die Nächte verbringen, lauern noch einige weitere Bekannte und Erinnerungen.

Dennoch bleibt die Eigenständigkeit der Mini-Serie gewahrt, dank des engen Fokus auf die 198 Mutanten, die im Institut ihr Auffanglager fanden. Die Zeichnungen von Jim Muniz sind sehr schön und atmosphärisch, obwohl der Gute bei Gesichtern noch etwas üben könnte. Unterm Strich eine äußerst lohnenswerte Serie und ein wesentlicher, oder DER wesentliche Bestandteil von DECIMATION. Achtung, letzte Meldung: Nichts endet für immer, und so wird auch diese Story weitergeführt und zwar in „Civil War: X-Men 1-4“.
8/10
(Keine 10, weil Generation M noch besser ist und keine 9, weil die Zeichnungen einen Tick besser hätten sein können.)
Christian a.k.a. Exphilosoph
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